X-Factor 2010 Live-Show: Lügen haben kurze Beine – Skandal im Juryhaus

Heute war Mal wieder X-Faktor Tag und wichtige Entscheidungen waren zu treffen, denn die Juroren Sarah Connor, Till Brönner und George Glueck konnten jeweils nur 3 Kandidaten für die Live-Shows aussuchen. Jeder der 3 Kandidaten stellt den potenziellen Gewinner der Show dar, von dem sich einer der Juroren den Sieg verspricht. In den 3 Jury Häusern in Barcelona, Rom und Berlin hatten die 16-24 Jährigen, die über 25-Jährigen und die Gruppen die letzte Chance um sich für die Live-Shows zu qualifizieren und damit vor einem riesen Publikum aufzutreten.

Sarahs Gruppe (16-24 Jährige) flog dieses Mal nach Barcelona. Sarah selbst hatte hier als Kind viel Zeit verbracht und so die Stadt kennen und lieben gelernt. Diese Erfahrung will sie nun mit ihren Kandidaten teilen. Auf einer Glasbühne in einem Pool mussten die Kandidaten Mati, Caprice, Pino, Maximilian, Marlon und Hendrik ihr bestes geben. Wieder einmal zu Hilfe: Larsito von Culcha Candela, der schon im Bootcamp bei der Entscheidung mithalf.

BERLIN - SEPTEMBER 17: Singer Sarah Conner attends the Music Meets Media night at Hotel Esplanade on September 17, 2009 in Berlin, Germany. (Photo by Andreas Rentz/Getty Images)Sarah erwartete kreative Performances, hatte jedoch vorab noch einige kleine Veränderungen zu machen.Mit ihren eigenen Händen und mit Hilfe ihrer beider Kinder stylte sie Caprice um. Sie verpasste ihr eine neue Frisur und überredete dazu sich weniger zu schminken.

Ungeschminkt wie Caprice dann war sang sie für Larsito und Sarah Paparazzi von Lady Gaga Paparazzi. Larsitos Meinung nach war es bisher die beste Performance gewesen. Er sagte sogar sie hätte den größten Schritt gemacht. Trotzdem reichte es in der Endwertung trotz der persönlichen Betreuung von Popmama Sarah nicht aus. Sarah fürchtete, dass sie noch etwas zu jung für die Reise ins Popbusiness sei und schickte sie nachhause.

Pino war der einzige, der Sarahs Meinung nach auch noch ein Umstyling brauchte. Seine Frisur und seine “Moves” errinerten Sarah zu sehr an eine Boyband, deshalb lies Sarah ihn umstylen und warnte ihn vor der Performance, er solle weniger machen. Gleich darauf setzte sich Pino im nassen Pool auf die Bühne und performte ein herzzerreißendes “Please don’t stop the music”, Jamie Cullum Style. “Geil gemacht” sind Sarahs Worte und trotzdem weint er bei der Entscheidung. Sarah setzt ihn ein wenig unter Druck und als sie ihm verrät, dass er weiter ist weint er hemmungslos und wirft sich auf sie.

Etwas unspektakulärer geht es mit den Kandidaten Maximilian und Hendrik weiter. Beide singen gut- die Performances finden Sarah und Larsito clean, aber eher langweilig. Tja, die schönen Augen die Max Sarah gemacht hat, haben wohl dieses Mal nicht gewirkt. Bei Hendrik befürchtete Sarah hingegen, dass er nicht die Eier hätte die Sache durchzuziehen. Für die beiden ging es dann also wieder nachhause.

Marlon hingegen, der schüchtern aber dieses Mal schon ein wenig bestimmter “After Tonight” von Justin Nozuka präsentierte sei Sarah immernoch zu introvertiert. Larsito meinte dazu: „Du hast Emotionen gezeigt, auch mit deinem Körper, eine gute Kombi“. Sarah befürchtete, dass er nicht schnell genug eine Verbindung zum Publikum aufbauen könnte. Trotzdem gibt sie ihm die Chance sich vor einem riesigen Publikum zu beweisen.

Der letzte Kandidat, Mati, gab mal wieder eine etwas schräge Nummer von sich. Er stellte sich mit einer Rassel vor die  Jury und sang eher schrill, aber Sarah Connor schien es zu gefallen und Larsito bezeichnete ihn als “krassen Typen”. Als er dann noch ein Papierschiffchen über das Wasser segeln lies, war der Pakt besiegelt. Sie liess ihn weiter.

Somit sind für Sarah Connor Pino, Marlon und Mati im Rennen. In Rom in der Gruppe der über 25-Jährigen gab es am Anfang der Show erst ein Mal ein Drama. Alex, der im Bootcamp noch auf Krücken ging und unter schwersten Schmerzen zu leiden schien hatte etwas zu beichten. In den letzten Folgen hatte er behauptet einen Kreuzbandriss zu haben und deshalb eine Schiene und Krücken benutzt. Zu allem Überfluss hatte er auch noch sehr viel Aufmerksamkeit auf sich gezogen, da er angeblich kaum schlafen konnte vor Schmerz.

Allem Anschein nach war dies jedoch alles erstunken und erlogen gewesen. In einem Privatgespräch mit Till versucht Alex wieder eine weiße Weste zu beommen. Er behauptete er hatte als er zu X-Factor ging noch ein zweites Projekt am laufen, für das er den Recall für X-Factor absagte mit der Ausrede er habe einen Kreuzbandriss. Als ihm bewusst wurde wie viel ihm an X-Factor lag hatte er beschlossen doch für das Bootcamp anzureisen, befand sich nun aber in der Zwickmühle. Also täuschte er eine Krankheit nur vor, weil er nicht disqualifiziert werden wollte.

Das Geständis kam in Till Brönners Augen zu spät. Völlig entgeistert starrte er den Jungen man an, den er zuvor als potenziellen Sieger der Show gepriesen hatte. Der Schlag kam hart, doch Till Brönner bemühte sich, sich seine Fassungslosigkeit nicht zu sehr anmerken zu lassen und gab Alex die Chance noch ein Mal zu performen. Leider war dieser Zug schon abgefahren, denn Mousse T. und Till Brönner entschieden sich nach einer lauwarmen Performance von “Stark” (Ich & Ich) Alex nachhause zu schicken.

Anders hingegen verlief es bei Meral, Edita und Anthony. Die drei konnten TIll davon überzeugen sie mit in die Live- Shows zu nehmen. Leider mussten als noch 2 Kandidaten nachhause geschickt werden. Till Brönner befand, dass Sven wahrscheinlich nicht stabil genug für die auf sie zueilenden Ereignisse und schickte Denis nachhause, weil sein Herz ja, aber der Kopf sage.

In der Gruppe von George Glueck ging es auch hoch her. Dieses Mal war ihm Adel Tawil zur Hilfe. Die Gruppen durften noch nicht gleich loslegen. Zuerst hatte jede Gruppe die Gelegenheit, zusammen mit einer weiteren Gruppe ihre Studioperformance anzusehen. Es wurde deutlich, dass hier und da gewaltige Unterschiede klafften. Vorallem bei der Gruppe LaFamille konnte Adel Tawil sich teilweise kaum verkneifen das Gesicht zu verziehen.

Auch “Urbancandy” die Fusion aus Urbanize feat. Candy war enttäuscht zu sehen, was sie dorft fabriziert hatten. Nach dem Austritt der Gruppe Predestination waren also nurnoch Big Soul, LaFamille, Karma, Drop-Dead-Dink-Di und Urbancandy im Rennen.

Die Performances aller Gruppen waren im Vergleich zu den Studioaufnahmen, sauber. Heraus stach vorallem Candy. Adel Tawil war von ihr überaus begeistert. Dies galt auch für die Frauengruppe Big Soul, die den Song One Night Only von Jennifer Hudson performten.

George Glueck entschied hart. Da nur noch 5 Gruppen übrig waren entschied er sich die beiden Gruppen Karma und Drop-Dead-Dinky-Di gehen zu lassen. Er glaubte mit ihnen die Show nicht gewinnen zu können. Ob das ein Fehler war werden wir erst am Ende der Show feststellen. Doch eins ist jetzt schon klar: die 9 Live-Show Teilnehmer stehen nun fest und wir könnten auf die erste Live-Show nächsten Diestag nicht gespannter sein.

Veröffentlicht am 16. September 2010 von Maria M.

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Readers Comments (1)

  1. X-Tina sagt:

    Mir gefällt X-Factor sehr. Tolle Show, tolle Menschen und Sarah Conner :)




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