Die deutsche Klatschpresse ist heute voll von Berichten über den 16-Jährigen Noah, der der Sohn des ehemaligen Tennisspielers Boris Beckers ist – aber auch nicht mehr.
So kann man Noah, der vom Äuβerlichen her aber auch gar nichts mit Boris Becker gemein hat, verliebt mit einem jungen Girl an irgendeinem Strand auf all den Pressefotos sehen. Geschwaffelt wird dann über eine mögliche Verlobung. Unglaublich, der Junge ist erst 16. Rafaela, die schöne Brünette an der Seite Noahs, trägt einen glitzernden Ring, der gibt dann Anlass zu den wildesten Spekulationen.
Mit 16 bedeutet eine zwei Monate lange Beziehung eine Ewigkeit. Diese hier soll ein paar Monate länger dauern.
Viel besser allerdings als die langweilige Story sind die Kommentare über die Geschichte. Dazu ein paar Auszüge aus der bayrischen TZ-Oneline: „da ist er wieder der Sack Reis“, besser noch: „Hoffentlich hat er seine Weibergeschichten besser im Griff als sein Vater.“ Der Kommentar sitzt auch: „Genau so hässlich wie sein Vater! Hoffentlich hat er etwas mehr Gehirn.“ Und zum Schluss der Knaller: „Es kann nur dringend vor Treppenabsätzen, Wäschekammern und Toiletten gewarnt werden, aber Kinder sind meist schlauer als die Eltern.“
Das ist es also, was der Zeitungsleser von der Liebesgeschichte eines Jungspundes hält, dessen Vater als notorischer Weiberheld ein totaler Versager war (ist).
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